Länder-Septet der Extraklasse

Letztes Jahr hat mir mein Bruder ein besonders Geschenk gemacht. Er setzte mir ein Jahresziel für die Radsaison – den Col d’Ausbique in den Pyrenäen. Anfang Mai packten Benedikt und ich unser kleines Gepäck und starteten unsere Reise in Tirano. Wir radelten durch das Piemont über den Col de Larche nach Frankreich. Von Sisteron ging es weiter in die Ardeche, von wo wir die Cevennen durchquert haben. Diese Etappe würde ich für die Bucket List von jeder Radfahrerin empfehlen! Später ging es der Tarn entlang gen Westen. Als wir mit viel Gegenwind, Nässe und Kälte in Auch angekommen waren, haben wir uns für einen ersten Ruhetag und eine andere Routenführung entschiede. Die Pyrenäen haben wir ausgelassen uns sind Richtung Clermont-Fernand in besseres Wetter geraten. Wie schön war der erste Radtag kurz-kurz. Als wir die Loire bei Decize überquerten, sind wir Richtung Osten in die Vogesen gefahren, um von dort entlang der Mosel bis nach Tirer zu gelangen. Nach einer Nacht in Ramstein, hat uns das schlechte Wetter wieder eingeholt. Ohne Aussicht auf Besserung haben wir entschieden, in Kaiserslautern unsere Tour zu beenden. Nach einer fünf stündigen Autofahrt fanden wir einen genüsslichen Abschluss beim Heimradln von Lindau nach Feldkirch. Der Rückenwind schob uns in abendlicher Stimmung dem Ziel entgegen. Es war eine wunderbare und sehr eindrückliche Reise. Mit 2‘793 gefahrenen Kilometern und 32‘000 hm in 125 Stunden rückt das RAA einen Schritt näher.

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